Nachrichten Überblick

Call for Papers: Postgraduate Conference in Comparative Legal History 22–24 February 2018, Augsburg University, Germany Mehr

New Publication: Global Perspectives on Legal History 9 Mehr

Announcement: JEV-Fellowship for European Administrative History 2018 Mehr

Stellenausschreibung Universität Augsburg Mehr

New Publication: Global Perspectives on Legal History 8 Mehr

Forum Nachrichten

Rechtswissenschaftliches Open-Access-Repositorium <intR>²Dok

11. Mai 2015

Der Fachinformationsdienst für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung schaltet das erste rechtswissenschaftliche Open-Access-Repositorium in Deutschland frei.

Zentrale Aufgabe des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft an der Staatsbibliothek zu Berlin eingerichteten Fachinformationsdiensts für internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung ist es, das wissenschaftliche Personal an Universitäten, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit nachfrageorientierten Informationsservices zu unterstützen. Vor diesem Hintergrund und mit dem Ziel, ein Online-Forum für die internationale und interdisziplinäre Rechtsforschung zu etablieren, hat der Fachinformationsdienst <intR>²Dok lanciert, das erste rechtswissenschaftliche Fachrepositorium in Deutschland.

http://intr2dok.vifa-recht.de/

Angesichts der zunehmenden Verpflichtung, aus öffentlichen Mitteln finanzierte Forschungsergebnisse spätestens nach Ablauf einer Karenzzeit im Open-Access frei zugänglich zu machen – so etwa im Kontext des aktuellen Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Kommission –, ermöglicht es <intR>²Dok seinen Autorinnen und Autoren, derartigen förderpolitischen Auflagen zu entsprechen oder auch unabhängig davon ihr unabdingbares Zweitveröffentlichungsrecht gemäß § 38 Abs. 4 UrhG wahrzunehmen. In Übereinstimmung mit der Haltung der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen – darunter DFG, HRK, MPG und Wissenschaftsrat – zu Open-Access möchte der Fachinformationsdienst mit <intR>²Dok zugleich einen Beitrag zur Beförderung dieses sich immer stärker etablierenden Publikationsmodells leisten, das erwiesenermaßen positive Effekte für die internationale Sichtbarkeit, Rezeption und Zitierhäufigkeit gerade auch von juristischen Veröffentlichungen zeitigt.*

Konkret bietet <intR>²Dok allen wissenschaftlichen Angehörigen von Universitäten, Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Deutschland die Möglichkeit, ihre bereits an anderer Stelle erschienenen Veröffentlichungen aus den verschiedensten Bereichen der internationalen und interdisziplinären Rechtsforschung kostenfrei im Internet öffentlich zugänglich zu machen. Aber auch die Publikation von Erstveröffentlichungen im Open-Access – gleich ob Kurzbeitrag oder Tagungsband – ist ebenso möglich wie die Herausgabe von Diskussionspapieren und Schriftenreihen eines Instituts oder eines strukturierten Forschungsverbunds. Studentische Qualifikationsarbeiten können dagegen nur in Ausnahmefällen sowie ausschließlich auf Basis eines Gutachtens der betreuenden Hochschullehrenden für die Veröffentlichung auf <intR>²Dok zugelassen werden. Im Zuge ihrer öffentlichen Zugänglichmachung werden die publizierten Beiträge mit persistenten Identifikatoren versehen, die eine dauerhafte Adressierung des betreffenden Werks über das Internet garantieren. Für eine optimale internationale Sichtbarkeit der Inhalte von <intR>²Dok bürgt deren Verzeichnung durch die Suchmaschinen google.scholar, CoRe, OAIster, BASE sowie den Discovery Service der Virtuellen Fachbibliothek Recht.

* Siehe z.B. Carol Watson/James M. Donovan: Citation Advantage of Open Access Legal Scholarship, in: Law Library Journal 103 (2011), S. 553-573 [http://digitalcommons.law.uga.edu/law_lib_artchop/24/].