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Acht Promotionsstellen, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

28. November 2017

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg vergibt im Rahmen des interdisziplinären DFG Graduiertenkollegs 1767 ‘Faktuales und fiktionales Erzählen’ ab 01.Oktober 2018 acht Promotionsstellen, befristet auf 3 Jahre. Die Vergütung richtet sich nach den üblichen Sätzen der DFG für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen (TV-L E13, 65%).

Bewerbungsschluss ist der 19. März 2018. Die Bewerbungsgespräche finden für ausgewählte Bewerber*innen am 02.05.2018 bzw. 04.05.2018 in Freiburg statt.

Das Graduiertenkolleg behandelt faktuales Erzählen und das Zusammenspiel von Faktualität und Fiktionalität in einer großen Bandbreite von Text(sort)en sowie (audio-)visuellen und materiellen Medienprodukten. Unter faktualem Erzählen verstehen wir Narrationen, die sich in ihrem pragmatischen Kontext und in ihrer Referenz auf die Wirklichkeit der Adressaten beziehen. Ziel ist es darüber hinaus, Forschungsfelder außerhalb der Philologien in die narratologische Analyse zu integrieren, sowie gängige narratologische Modelle in Hinblick auf faktuale Texte zu modifizieren. Faktuales Erzählen in seinem Wechselspiel mit fiktionalem Erzählen soll in einem breiten interdisziplinären Verbund unter Einbeziehung der Geschichtswissenschaft, der therapeutischen Psychologie sowie der Sozial-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, aber auch anderer Fächer (z. B. Kunstgeschichte) erforscht werden.

Das Kolleg versteht sich als Rahmen, in dem für geistes- und sozialwissenschaftliche Promovierende eine Qualifizierung auf höchstem methodischem Standard und auf internationalem Niveau ermöglicht wird. Das Qualifizierungskonzept des Graduiertenkollegs umfasst neben Kolloquien, Workshops, Tagungen und Tandemseminaren auch das Absolvieren einesStudienprogramms, das sowohl theoretische wie praktische Teile einschließt, interdisziplinär aufgebaut ist und Teamwork fördert.

Das Graduiertenkolleg arbeitet transdisziplinär. Bewerber*innen mit einem nichtphilo-logischen Forschungsbereich (z.B. mit rechtswissenschaftlichem, theologischem, linguisti-schem, altertumswissenschaftlichem, mediävistischem, historischem, psychologischem, medienkulturwissenschaftlichem oder wirtschaftswissenschaftlichem Hintergrund) sind aus-drücklich zur Bewerbung aufgefordert. Insbesondere sind Forschungsprojekte mit interdiszip-linärem, interkulturellem und diachronem Schwerpunkt erwünscht. Narratologische Kompe-tenzen werden vorausgesetzt.

Weitere Informationen zum Graduiertenkolleg „Erzählen“ finden Sie unter http://www.grk-erzaehlen.uni-freiburg.de/forschung.

Folgende Kriterien sind für die Auswahl ausschlaggebend:

– ein zügiges Studium
– überdurchschnittlicher Studienerfolg, insbes. sehr gute Abschlussnoten
– eine hervorragende Präsentation des geplanten Projekts im Konzeptpapier
– die Dokumentation wissenschaftlicher Kompetenz anhand zweier Empfehlungsschreiben
– eine überzeugende Selbstpräsentation im Bewerbungsgespräch
– das Dissertationsthema sollte sich thematisch und methodisch in die Konzepte und Ziele des Graduiertenkollegs einfügen und sich zentral zu seinen Fragestellungen positionieren
– der/die Bewerber*in ist bereit, sich aktiv in den Dialog mit anderen Kollegiat*innen einzubringen

Bewerbungsverfahren

Ihre Bewerbung (Deutsch oder Englisch) mit aussagekräftigen Unterlagen (Anschreiben, max. 8-seitiges Exposé des Dissertationsvorhabens mit Konzeption und Zeitplan, Lebenslauf, Kopien der  Zeugnisse mit Einzelnoten, aber ohne die Empfehlungsschreiben) richten Sie bitte unter Angabe des Stichwortes Graduiertenkolleg ‘Faktuales und fiktionales Erzählen’ in Papierform an die Sprecherin des Graduiertenkollegs, Frau Professor Monika Fludernik:

Prof. Dr. Monika Fludernik
Universität Freiburg
GRK 1767
Erbprinzenstraße 13
79085 Freiburg i. Br.

Dieselben Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte zusätzlich in Form einer einzigen pdf-Datei als E-Mail-Anhang an hanna.haeger@grk1767.uni-freiburg.de. Die Empfehlungsschreiben sollten von den befürwortenden Personen entweder elektronisch als Scan an o.g. E-Mail-Adresse oder postalisch direkt an Professor Fludernik versandt werden.